Dekonstruktion

Als Beispiel zur Reflexion, also wie man der Welt prüfend nachdenkt, stellen wir die Theorie der Dekonstruktion vor.

Die Dekonstruktion ist eine philosophische Strömung, die die Bedeutung von Texten und Begriffen hinterfragt. Sie legt durch Analyse die innere Paradoxien offen, z. B. die Widersprüche zwischen inhaltlicher Aussage und sprachlicher Form. Dadurch werden die Begriffe selbst in Frage gestellt. Unsere Begriffe sind bei der Bedeutungsbildung immer thematisiert. Durch die Thematisierung wird eine dominante Bedeutung mit der Begriff verknüpft. Gleichzeitig werden aber alternative Bedeutungen unterdrückt. Die Dekonstruktion erzielt, diese offenzulegen und dadurch zu zeigen, wie Macht an unserer Sprache und sogar an unserem Denken Einfluss nimmt.